Schüleraustausch des Immanuel-Kant-Gymnasiums und der Ort-Guttmann-High-School in Netanya, Israel

  
  
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„Heimat – Die soziokulturelle, religiöse und historische Identifikation junger Menschen mit dem Heimatland“

Unter diesem Motto besuchten dieses Jahr vom 21. Juni bis zum 01. Juli Schülerinnen und Schüler der Ort-Guttmann-High-School aus der Partnerstadt Netanya in Israel ihre Austauschschülerinnen und -schüler am Immanuel-Kant-Gymnasium.


Heimat – vom Dorf bis in die Stadt. Dortmund ist vielseitig und bunt.

Das Programm war abwechslungsreich und zeigte die Vielfalt Dortmunds und seiner Umgebung. So wurde unter anderem das moderne Dortmund im Wandel von einer industralisierten Kohle- und Stahlstadt zu einer weltoffenen, sich verändernden Stadt mit dem modernen Phoenixsee besichtigt.
Zu der Metropole Dortmund gehört aber auch eine ländliche Seite, die die Gäste in Brechten kennenlernen durften. Auf dem Programm standen dort die Besichtigung der ältesten Dorfkirche in Dortmund, eine kurze sportliche Pause beim Minigolfen, der Besuch eines Bauernhofes und ein abschließendes gemeinsames Grillen.
Traditionell durfte natürlich ein Besuch im schönsten Stadion der Welt nicht fehlen. Dieses wurde im Rahmen eines Workshops mit dem Lernzentrum BVB besichtigt. (Zum ausführlichen Bericht hierzu)


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Austauschgruppe auf der Trainerbank des BVB


Während eines Ausflugs nach Köln-Bonn wurde die historische Seite der Heimat besonders stark beleuchtet. So wurde unter anderem der Kölner Dom und das Haus der Geschichte in Bonn besichtigt. Die israelischen Gäste genossen in Königswinter den Ausblick vom Drachenfelsen über das grüne Rheinland, bevor es wieder zurück Richtung Dortmund ging.


Das Vergangene nicht vergessen, sondern mahnen und erinnern

Im Rahmen des Besuchs der Steinwache wurde eine kleine Gedenkfeier abgehalten, in der an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert wurde. Gemeinsam zündeten israelische und deutsche Schülerinnen und Schüler Kerzen an und verharrten in einem Moment der Stille.


Was ist also Heimat? Identifikation junger Menschen mit dem Heimatland

In einer Abschlusspräsentation zeigten die Schülerinnen Schüler, was für ihre Austauschpartner aus Dortmund also Heimat ist. Sie stellten fest, dass Heimat vielmehr die fröhlichen und offenen Menschen ausmacht, die die Region gestalten. Sie seien somit Teil dieser Heimat und Verbundenheit geworden, da sie neue Freundschaften geknüpft hätten.
Gespannt und voller Freude warten nun alle auf den Gegenbesuch in Israel nach den Sommerferien.


Sabrina Wüller und Anne Knauer



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