Erdkunde

  
Personen

Am IKG unterrichten folgende Lehrkräfte Erdkunde:

Frau Berghäuser
Frau Braun
Herr Husmann
Herr Kranz
Herr Oidtmann


Erdkunde in der Stundentafel am IKG

Erdkunde soll nach der Schulzeitverkürzung mit 6 Stunden in der Sek. I unterrichtet werden. Diese sollen am IKG in Zukunft folgendermaßen unterteilt werden:

Jahrgangsstufe 5:     2 Stunden (beide Halbjahre)
Jahrgangsstufe 7:     2 Stunden (beide Halbjahre)
Jahrgangsstufe 9:     2 Stunden (beide Halbjahre)

Im Differenzierungsbereich Biologie-Erdkunde werden beide Fächer von einem Fachkollegen gleichwertig unterrichtet (3-stündig). Idealerweise sollte der Differenzierungsbereich von Kollegen unterrichtet werden, die beide Fächer unterrichten können. (z.B. Frau Braun oder Herr Husmann).
In der Oberstufe sind in der Vergangenheit dreistündige Grundkurse bis zum Abitur geführt worden.


Lehrbuch

Als Lehrbuch ist für die gesamte Sek. I das Lehrwerk „Terra“(Klettverlag) eingeführt. Bis zum Erscheinen der neuen Oberstufenrichtlinien ist „Terra“ (1. Auflage 2007) auch das Lehrwerk für die Sekundarstufe II.
Die Schülerinnen und Schüler verfügen über einen Atlas (Diercke), den sie in der Klasse 5 mit dem digitalen Ausleihsystem entleihen und nach der Stufe 9 wieder abgeben müssen. An die Schülerinnen und Schüler der Erdkundekurse der Sek. II sowie des Differenzierungsbereiches Biologie-Erdkunde werden Atlanten ausgehändigt, die dann nach Abschluss des Kurses vom Kursleiter wieder im Bücherkellerabzugeben sind.

Reduzierung des Gewichtes der Schultaschen
Gerade in der Sek. I führten die vielen Schulbücher zu einer großen Gewichtsbelastung. Daher organisieren die Erdkundelehrer dank des Lehrerraumprinzips den Fachunterricht so, dass der eigene Atlas möglichst zuhause bleiben kann und mit einem Klassensatz Schulatlanten unterrichtet wird. Außerdem bemühen sich die Erdkundelehrer den Unterricht so zu gestalten, dass nicht immer die Erdkundebücher mitgebracht werden müssen (z.B. dadurch, dass zwei Schüler mit einem Buch arbeiten)


Prinzipien zur Leistungsbewertung

Im Erdkundeunterricht der Sek. I kann, weil es sich um ein mündliches Fach handelt, nur die sonstige Mitarbeit bewertet werden. Zur sonstigen Mitarbeit zählen neben der mündlichen Mitarbeit, die den Schwerpunkt bei der Notenfindung ausmachen sollte, auch schriftliche Übungen (bis zu zwei vorher angekündigte Übungen pro Halbjahr von ca. 15 min) sowie auch Schülerreferate, in denen die in den Kernlehrplänen ausgewiesenen Kompetenzen zu den jeweiligen Inhaltsbereichen abgeprüft werden sollen. Diese Übungen sind, wie auch beispielsweise die Bewertung von Heftern, nur in dem ihnen gebührenden Anteil (vgl. Richtlinien Sek. I, S. 104-108 und Grundsätze zur Leistungsbewertung am IKG) zu berücksichtigen.

Im Differenzierungsbereich Biologie-Erdkunde werden pro Halbjahr zwei zweistündige Klassenarbeiten geschrieben. Schriftliche Gesamtnote und Sonstige Mitarbeit sollten zu gleichen Teilen zur Bildung der Endnote herangezogen werden. Die letzte Arbeit in der Stufe 9 sollte durch eine kleine Facharbeit (Umfang ca. 10 Seiten) ersetzt werden, die wie eine Klausur gewertet wird. Diese Minifacharbeit wird vorher entsprechend methodisch vorbereitet und bereitet schon methodisch die Facharbeit in der Oberstufe vor und kann als eine erste Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten gesehen werden.




Themen im Erdkundeunterricht


JAHRGANGSSTUFE 5 (
Bezugsraum: DEUTSCHLAND MIT AUSBLICK AUF EUROPA)

INHALTSFELD SCHWERPUNKTE
TOPOGRAPHISCHE VERFLECHTUNG
Orientierung Topographische Grundlagen, Einführung in die Atlasarbeit, Orientierung im Umfeld der Schule
Nahraum, Schulumfeld

Deutschland (Bundesländer), europäische Nachbarn, EU

I. Zusammenleben in unterschiedlich strukturierten Siedlungen Grobgliederung einer Stadt, Unterschiedliche Ausstattung von Stadt und Dorf
Nahraum, Lebensraum Stadt

Lebensraum Land

II. Arbeit und Versorgung in Wirtschaftsräumen unterschiedlicher Ausstattung
Bedeutung ausgewählter Standortfaktoren für Industrie (Rohstoffe, Verkehr, Arbeitskräfte), Landwirtschaft (Klima, Boden, Absatzmarkt) und Dienstleistungen (Verkehranbindung, Bildung)

Veränderung der Strukturen in Landwirtschaft und Industrie (fakultativ: Erkundungsgang im Nahraum)

Produktion und Weiterverarbeitung von Nahrungsmitteln

Beeinflussung der Ressource Wasser durch unangepasste Nutzung


Bördengebiete

Allgäu

Regionen mit unterschiedlicher landwirtschaftlicher Nutzung in den deutschen Großlandschaften

wichtige Industrie- und Verdichtungsräume in den Mitgliedstaaten der EU

Ruhrgebiet, Nahraum

III. Auswirkungen von Freizeitgestaltung auf Erholungsräume und deren naturgeographisches Gefüge
Möglichkeiten der Freizeitgestaltung im Kontext der naturgeographischen Gegebenheiten und der des touristischen Angebots in Küsten- und Hochgebirgslandschaften

physiognomische und sozioökonomische Veränderungen einer Gemeinde durch den Fremdenverkehr

das Konzept des sanften Tourismus als Mittel zur Vermeidung von Natur- und Landschaftsschäden

Nord- und Ostsee

Alpenraum

Mittelmeer
Vorstufe einer fragegeleiteten Raumanalyse
Raumanalyse (Vorbereitung einer Urlaubsreise)

Rügen



JAHRGANGSSTUFE 7 (Bezugsraum: AUSSEREUROPA)

INHALTSFELD SCHWERPUNKTE TOPOGRAPHISCHE VERFLECHTUNG
IV. Naturbedingte und anthropogen bedingte Gefährdung von Lebensräumen
Bedrohung von Lebensräumen durch Georisiken

Bedrohung von Lebensräumen durch unsachgemäße Eingriffe des Menschen in den Naturhaushalt

Schwächezonen der Erde
V. Leben und Wirtschaften in verschiedenen Landschaftszonen
naturgeographisches Wirkungsgefüge des tropischen Regenwaldes und daraus resultierende Möglichkeiten und Schwierigkeiten ökologisch angepassten Wirtschaftens

Nutzungswandel in Trockenräumen und damit verbundene positive und negative Folgen

Temperatur und Wasser als Begrenzungsfaktoren des Anbaus und Möglichkeiten zur Überwindung der natürlichen Grenzen

die gemäßigte Zone als Gunstraum für landwirtschaftliche Nutzung

Landschaftszonen als räumliche Ausprägung des Zusammenwirkens von Klima und Vegetation

Tropischer Regenwald in Asien, Afrika, Südamerika

Nordafrika, Naher und Mittlerer Osten

Nordafrika, Naher Osten

Deutschland, Ukraine

Landschaftszonen der Erde

Weitere Wahlthemen

   



JAHRGANGSSTUFE 9 (Bezugsraum: AUSSEREUROPA und EUROPA MIT WELTWEITEN BEZÜGEN)

INHALTSFELD SCHWERPUNKTE TOPOGRAPHISCHE VERFLECHTUNG
VI. Innerstaatliche und globale räumliche Disparitäten als Herausforderung
Verschiedene Indikatoren in ihrer Bedeutung für die Erfassung des Entwicklungsstandes von Wirtschaftsregionen und Staaten

Raumentwicklung auf der Grundlage von Ressourcenverfügbarkeit, Arbeitsmarktsituation und wirtschaftspolitischen Zielsetzungen

das Ungleichgewicht beim Austausch von Rohstoffen und Industriewaren als eine Ursache für die weltweite Verteilung von Reichtum und Armut auf der Welt

Chancen und Risiken des Dritte-Welt-Tourismus für die Entwicklung der Zielregion

 
VII. Wachstum und Verteilung der Weltbevölkerung als globales Problem
Ursachen und Folgen der regional unterschiedlichen Verteilung, Entwicklung und Altersstruktur der Bevölkerung in Industrie- und Entwicklungsländern

Wachsen und Schrumpfen als Problem von Städten in Entwicklungs- und Industrieländern

räumliche Auswirkungen politisch und wirtschaftlich bedingter Migration in Herkunfts- und Zielgebieten

Indien / China im Vergleich mit Dt.
VIII. Wandel wirtschaftsräumlicher und politischer Strukturen unter dem Einfluss der Globalisierung
Veränderungen des Standortgefüges im Zuge weltweiter Arbeitsteilung

landwirtschaftliche Produktion im Spannungsfeld von natürlichen Faktoren, weltweitem Handel und Umweltbelastung

Konkurrenz europäischer Regionen im Kontext von Strukturwandel, Transformation und Integration

Global Citys als Ausdruck veränderter Welthandelsbeziehungen

Handelsströme zwischen den Wirtschaftsregionen der Welt

Wirtschaftliche Aktiv- und Passivräume in den Mitgliedsstaaten der EU
Fragengeleitete Raumanalyse
Staudammprojekt in China

China




Themen des Differenzierungs-Kurses Biologie-Erdkunde (Stufe 8 / 9)

In Absprache mit der Schulleitung wird der Biologie-Erdkundeunterricht von einem Lehrer der Fachschaft Erdkunde erteilt. Es sollte ein Kollege eingesetzt werden, der beide Fächer unterrichten kann (z.B. Frau Braun oder Herr Husmann). Es wird fächerübergreifend unterrichtet, die Inhalte der beiden Fächer sollten zu gleichen Teilen im Unterricht vorkommen. Es gibt zwei Themenschwerpunkte pro Halbjahr.
Es bietet sich auch eine Teilnahme an Umweltprojekten an. Die SuS sollen Projekte eigenständig planen, durchführen und reflektieren. Auch eine Zusammenarbeit mit der Umwelt-AG, die das Schulbiotop und verschiedene Umweltprojekte am IKG betreut, bietet sich an.


Stufe 8

Ökosystem Wald

  • Grundlagen der Ökologie
  • Flora und Fauna des mitteleuropäischen Waldes (heimische Baumarten => Blätter-Herbarium) (mit Exkursion in den Kurler Busch)
  • Flora und Fauna des tropischen Regenwaldes (evtl. Exkursion in einen botanischen Garten)
  • Vergleich der Ökosystem des tropischen Regenwaldes und des heimischen Waldes
  • Menschliche Eingriffe in Ökosysteme und deren Folgen (z.B. Papierherstellung und die Auswirkungen auf die Waldgebiete der Erde)
  • Global denken und lokal handeln (Projekte zum Schutz des Regenwaldes) (Exkursion in einen Weltladen möglich => Kakao-, Kaffeeproblematik)


Klimabedingte Unterschiede auf der Erdkugel und deren Ursachen

  • Vertiefung Klimatologie
  • Wetterkunde
  • Auswirkungen des Klimas auf die belebte Umwelt – Klimazonen, Vegetationszonen und Landschaftszonen
  • Klimawandel und Umweltverschmutzung und die Folgen für Fauna und Flora
  • Ozonloch


Stufe 9

Auswirkung des Strukturwandels auf die Gewässer und Böden in Dortmund und Umgebung

  • Untersuchung von Gewässern (z.B. Emscher) und/oder Böden
  • Wirtschaftliche Entwicklung des Ruhrgebietes und die Folgen für die Umwelt
  • Dortmund als Bsp. einer Industriestadt – Auswirkungen auf Wasser, Boden
  • Stadtökologie, Umweltschutz und Umweltbewusstsein
  • Versorgung und Entsorgung (evtl. mit Exkursion zum Wasserwerk, zu einer Kläranlage)


Wahlthema

z.B. „Evolution“, „Afrika- der Lebensraum wird von den knappen Ressourcen begrenzt“ oder „Folgen der 'Entdeckung' Lateinamerikas für Bevölkerung und Umwelt“


(Dabei: Grundlagen des Wissenschaftlichen Arbeitens)

  • Einführung in die Literaturrecherche (Exkursion in die Stadtbücherei Dortmund mit Führung)
  • Literatursuche mit Neuen Medien
  • Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens als Vorbereitung für die Minifacharbeit