Reisebericht: Studienreise nach Strasbourg

Drei Schülerinnen und ein Schüler der Stufe Q1 besuchten in Begleitung von Frau Reese vom 07. bis 09.11. die Stadt Strasbourg.
Lesen Sie hierzu den Bericht der Schülerin Leonie Eppler:

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Am 07. November begann unsere Reise nach Strasbourg. Um 8:30 Uhr traten wir die Busfahrt an, welche bei der Auslandsgesellschaft am Dortmunder Hauptbahnhof ihren Startpunkt hatte. Die Reise wurde von der besagten Organisation geplant und letztlich von vier Schülern des Französisch-Kurses der Q1 wahrgenommen. Natürlich fuhren auch noch viele weitere Schüler von anderen Schulen mit, die sich für dieses Programm meldeten.
Während der Busfahrt nahmen wir erste Eindrücke wahr und die Auslandsgesellschaft wurde uns grob vorgestellt.
Nach einigen Stunden Fahrt und zwei längeren Rastpausen erreichten wir um 16:00 Uhr Strasbourg. Unser Weg führte direkt ins Europäische Parlament. Die Kontrollen liefen wie die vor einem Flug am Flughafen ab. Daraufhin begutachteten wir das Parlament und bekamen die Geschichte des Parlaments vorgestellt. Wir hatten die Möglichkeit, auf einem Podest Fotos zu machen, diese nahmen wir natürlich wahr. Um uns zu demonstrieren, wie es aussieht, wenn das besagte Parlament tagt, wurde uns im Kongresssaal ein Schauspiel geboten. Es waren Jugendliche aus diversen Ländern vertreten, welche sich ausgiebig über das Problem unterhielten, dass Studenten zu wenig Möglichkeiten geboten seien, frei zu wählen, was sie tun wollen, ohne Angst haben zu müssen, man könne das Geld, welches man sich möglicherweise vom Staat leiht, nicht schnell genug zurückzahlen.
Als wir uns dies beguckt hatten, gingen wir in einen Raum, in dem wir einen 360 Grad-Film guckten, der Auskunft über die aktuelle Lage der Welt gab und Probleme aufzeigte, welche gelöst werden müssen. Das Fazit, welches festgehalten werden konnte, war jenes, dass durch den Zusammenhalt der Länder letztlich eine stabile Grundlage gebildet wegen kann, die die Faktoren Frieden und Freiheit stark berücksichtigen. Gemeinsam könne man stark sein, dies war das Schlusswort. Nach diesem verließen wir das Europäische Parlament und fuhren mit dem Bus zum Hotel. Dieses trägt den Namen Cap Europe.

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Nachdem wir eingecheckt haben, gingen wir im „L’Ancienne Douane“ essen. Das besagte Essen bestand aus Flammkuchen, was in Frankreich eine sehr beliebte Speise darstellt.
Wir hatten dann den restlichen Abend zur freien Verfügung.
Am nächsten Tag begann jener mit dem Frühstück im Hotel. Dort hatte man eine große Auswahl an Müsli, Joghurt, Croissants, Schokobrötchen und noch vieler Sachen mehr.
Nachdem dieses Frühstück vorbei war, spielten wir ein Kennenlern-Spiel, bei dem es darum ging, Gemeinsamkeiten und ähnliche Interessen herauszufinden. Es diente dazu, dass sich die Gruppe besser kennenlernt und die Personen  offener werden.
Im Anschluss daran ging es mit dem Bus zum Großprojekt Deux-Rives: Ein neues Stadtviertel entsteht. Bei jenem ging es um den Bau nachhaltiger Wohnviertel, darum, kulturellen Einrichtungen einen Platz zu geben und die Partnerschaft zwischen Deutschland und Frankreich zu fördern. Dieser Vortrag wurde auf Französisch gehalten, weshalb alle konzentriert dem jeweiligen Mitarbeiter zugehört haben. Der Ort, wo dies stattfand, hieß Café Zwei Ufer.
Als der Vortrag beendet worden war, fuhren wir zum Europäischen Rat. Dort nutzten wir, wie bereits im Europäischen Parlament, die Möglichkeit, Fotos vor jenem zu machen.
Als Nächstes gingen wir durch einen Park, welcher teilweise Tiere in Käfigen beinhaltete, welche man bei uns normalerweise im Zoo auffindet, zum Restaurant „Le Jardin de L‘Orange“. Vor Ort aßen wir Lasagne und einen Nachtisch, welcher aus Eis und gefrorener Sahne bestand.
Nach diesem Programmpunkt traten wir die Stadtrundfahrt, welche wir zunächst mit dem Bus bestritten, an. Zu Fuß schauten wir uns dann das „Petite France“ an und eine dort liegende Kirche, in der wir etwas über das Verhältnis von Kirche und Staat auf Französisch erfuhren.
Danach hatten wir den Abend zur freien Verfügung. Wir guckten uns die erstaunlich große und schöne Kathedrale in Strasbourg an, welche, wie jene in Paris, auch den Namen „Notre Dame“ trägt. Danach gingen wir in das in der Nähe liegende Shopping Center und ließen den Abend dort mit diversen Aktivitäten ausklingen.

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Der letzte Tag begann wieder mit dem Frühstück. Darauf folgte die Zimmerräumung und die Schlüssel-Abgabe. Des Weiteren brachten wir die Koffer zum Bus und fuhren dann mit dem besagten zum Deutsch-Französisch Forum. Dort wurden uns Chancen aufgezeigt, wie man ein bilinguales Studium abgelegen kann. Dadurch, dass man eine bessere Chance auf einen Job bekommen würde, da man nach dem Studium ein Doppeldiplom hätte, klang dies ansprechend und interessant. Wir schauten uns noch auf der dort liegenden Messe um und an verschiedensten Ständen wurden uns Berufe und die jeweiligen Studiengänge vorgestellt. Klar erkennbar war bei allen die bereits erwähnte Kooperation von verschiedenen Schulen und Universitäten. Um 12:30 Uhr machten wir uns dann auf den Heimweg. Während der Fahrt wurde noch der Europäische Freiwilligendienst vorgestellt, welcher als gutes Mittel dient, wenn man nach dem Abitur nicht direkt weiß, was man machen möchte. Dies wird auch von der Auslandsgesellschaft angeboten. Abschließend kam noch die Abschlussreflexion, bei der wir einen Fragebogen anonym ausfüllen sollten. Danach konnten wir uns dann auf zu Hause freuen.
Um ca. 18:30 Uhr erreichten wir dann wieder den Dortmunder Hauptbahnhof und verabschiedeten uns voneinander.
Eine Reise, die nicht so schnell in Vergessenheit geraten wird und uns viel über das Europäische Parlament gelehrt hat. Für jeden, der interessiert ist, wäre diese Reise nur empfehlenswert oder eines der anderen Angebote der Auslandsgesellschaft.
Leonie Eppler, Q1