Jugend forscht - IKG mehrfach ausgezeichnet

  
  
JugendForscht Siegerehrung 2021

Die Corona-Beschränkungen haben auch vor der Jugend-forscht-AG des Immanuel-Kant-Gymnasiums nicht halt gemacht. Anders als gewohnt, konnte die Arbeitsgemeinschaft nicht in der Schule stattfinden. Dennoch haben die Schülerinnen und Schüler Wege gefunden an ihren Forschungsprojekten zu arbeiten. Dabei wurden sie von den Lehrkräften Vera Holländer und Michael Mertens unterstützt. In Videokonferenzen wurden Ideen und Projekte entworfen und in der Gruppe diskutiert. Die Forschungsarbeiten wurden nach Hause verlegt und auch während der Schulschließung engagiert weitergeführt.
Drei Schülerinnen und Schüler nahmen in der Sparte „Schüler experimentieren“ (bis 14 Jahre) teil und ein Schüler in der Sparte „Jugend forscht“ (15 bis 21 Jahre) des Regionalwettbewerbs Dortmund teil. Die Schülerinnen und Schüler präsentierten ihre Ergebnisse der Jury per Videokonferenz und die live übertragene Siegerehrung belohnte mit gleich vier Auszeichnungen die Mühe und das Durchhaltevermögen der Jungforscherinnen und Jungforscher am IKG.

Leonhard Warkentin (7b) untersuchte die Bodenqualität im Wohngebiet Hohenbuschei. Über ein Jahr lang kartierte er die Pflanzenarten an unterschiedlichen Standorten und verglich deren Ansprüche mit den Ergebnissen seiner chemischen Analysen der Bodenproben. Auf Basis dieser Ergebnisse untersuchte er die Versorgung der Pflanzen mit Nährstoffen und entwickelt einen für den Boden in Hohenbuschei angepassten Dünger. Für diese umfassende und fachübergreifende Arbeit wurde Leonhard mit dem 1. Platz im Fachgebiet „Biologie“ ausgezeichnet. Als Regionalsieger wird er am 6. und 7. Mai am Landeswettbewerb NRW teilnehmen.

Jakob Kasprzynski (8a) erhielt den 2. Platz im Fachgebiet Biologie und den Sonderpreis Umwelt für seine Arbeit über die Wirkung von Aluminium-Ionen auf Pflanzen. Aluminium ist in vielen Alltagsprodukten enthalten und gelangt so in das Wasser und in den Boden. Jakob konnte zeigen, dass Aluminium-Ionen das Pflanzenwachstum hemmen können.

Katharina Landfester (8c) arbeitete an einem Roboter zur automatischen Mülltrennung. Plastikmüll wird elektrostatisch aufgeladen und so von anderen Materialien getrennt. Katharina wurde im Fachgebiet Physik/Technik mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.

Florian Pompowski (Jg. 12) stellte im Fachgebiet Mathematik/Informatik ein neu entwickeltes Betriebssystem vor, welches im Gegensatz zu den bekannten Systemen auf verschiedenen Gerätetypen funktioniert, wie etwa PCs, Smartphones und Tablets.

Heute (am 26.3.21) erhielten die Schülerinnen und Schüler ihre Urkunden, die vom Schulleiter Markus Katthagen überreicht wurden.





2021 JugendForscht OA 0304
Ostanzeiger vom 03.04.2021