Schulsanitätsdienst

  
  
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Für Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 7 stellt der Schulsanitätsdienst eine permanente Arbeitsgemeinschaft dar. Die Arbeitsgemeinschaft findet einmal in der Woche in der Zeit „Sanipause“ und an Übungsnachmittagen statt. In dieser Zeit beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit selbst gewählten Themen rund um die Erste Hilfe und Sicherheitsfragestellungen in der Schule. Dabei werden die Kenntnisse aus dem Erste-Hilfe-Kurs permanent aufgefrischt und bei Interesse erweitert. Weiterhin werden während der Arbeitsgemeinschaften organisatorische Fragen geklärt; dies meint unter anderem des Dienstplans, die Wahl der Leitung (ein oder zwei Schülerinnen/Schüler) und jede weitere Fragestellung, die sich im laufenden Betrieb ergibt. Zudem wird das Gelernte durch praktische Übungen vertieft. Um zu den aktiven Sanitätern zu gehören, muss man einen Erste-Hilfe-Kurs absolviert haben, der z.B. auch hier am IKG angeboten wird. Die „Juniorsanitäter-AG“ (ab Klasse 6) bereitet darauf einmal die Woche vor.
Die aktiven Sanitäter leihen sich nach dem Dienstplan Funkgeräte aus und sind in Bereitschaft. Das Sekretariat kann sie bei einem Notfall anfunken. Sie kommen dann aus dem Unterricht und unterstützen die jeweilige Lehrkraft bei einem Notfall.


Schulsanitätsdienst aus Sicht der Schule

Aus Sicht der Schule verbessert der Schulsanitätsdienst primär die Erste-Hilfe-Versorgung, indem die betrieblich zu stellenden Helfer/innen entlastet werden. Auch die Aktualität und Vollständigkeit des Erste-Hilfe-Materials wird fortlaufend durch die Schülerinnen und Schüler des Schulsanitätsdienstes überwacht. In Erster-Hilfe ausgebildete Schülerinnen und Schüler erkennen häufig Gefahrenquellen im Schulalltag und können bei Meldung dieser zur Verbesserung der Sicherheitssituationen in der Schule beitragen.
Mit einem Schulsanitätsdienst in Form einer AG erweitert die Schule ihre Angebote im Bereich der Übermittagsbetreuung und bietet den Schülerinnen und Schülern gleichzeitig die Möglichkeit, in einem sozialen Kontext und außerhalb eines typischen Rahmens von Fachunterricht gemeinsam aktiv zu sein und zu lernen.


Die Leitung des Schulsanitätsdienstes

Alle organisatorischen Fragestellungen, wie zum Beispiel der Dienstplan, die Inhalte der AG Sitzungen oder die Gewinnung neuer Schulsanitäter/innen sollten möglichst durch die Schüler selber organisiert werden. Zu diesem Zweck wählen alle Mitglieder des aktiven Schulsanitätsdienstes (ab Klasse 7) aus ihren Reihen ein oder zwei Vertreter/innen, die zusammen mit der zuständigen Lehrkraft die Leitung des Schulsanitätsdienstes bilden. Die letztliche Verantwortung tragen die betreuenden Lehrkräfte (Frau Peck bzw. Herr Husmann) gegenüber der Schulleitung.


Der Sanitätsraum

Für den Fall dass eine Erste-Hilfe-Versorgung nicht vor Ort (des Unfalls) durchgeführt werden kann oder sollte, steht der Sanitätsraum zur Verfügung. Dieser ist auch primärer Lagerort des Sanitätsmaterials, das von den aktiven Schulsanitätern verwaltet wird. In den großen Pausen halten sich hier jeweils zwei Schulsanitäter/innen als Bereitschaftsdienst auf bzw. machen hier die Dienstübergabe. Gleiches gilt für größere Schulveranstaltungen. Über den Dienstplan wird weiterhin die Erreichbarkeit von Schulsanitäter/innen während der Unterrichtszeiten organisiert.